Kombinierter Test mit Brigantine

Da das Untergewand und Ringpanzerzeug soweit fertiggestellt sind, war es an der Zeit, die Beweglichkeit zu testen. Dafür trug ich Brouch, Hose, Schuhe, Wams mit Ringpanzerärmeln, Brayette und Panzerkragen. Ergänzt habe ich die das Ganze diesmal mit meiner alten Brigantine.

Schon beim Anziehen zeigt sich, dass die Ringpanzerärmel etwas auftragen. So ist das Schließen des Wamses etwas komplizierter, da das enge Abwinkeln der Arme für die Nesteln an der Brust und vor allem am Hals ein kleines bisschen sperriger ist. Das ist vom Gefühl her vergleichbar mit einer Kombination einiger Schichten dicker Winterkleidung. Alles weitere trägt sich ganz fein. Das zusätzliche Gewicht ist natürlich spürbar, fühlt sich aber durchaus recht angenehm an. Nun war es Zeit für einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft, um einerseits Beweglichkeit, Gewichtsverteilung und den generellen Eindruck zu erproben, und um andererseits ein wenig herumzublödeln 🙂

Fazit: Fechterische und tänzerische Bewegungen sind damit gut möglich, hier gibt es keine wesentlichen Einschränkungen. Höchstens die volle Beweglichkeit des Halses ist mit dem Panzerkragen ein wenig eingeschränkt. Das Dabei rutschten aber auch die Panzerärmel aus der Brigantine. Ob hier also weitere Nesteln nötig sind oder ob das mit dem geschlossenen Harnisch vielleicht gar kein Problem ist, wird sich zeigen. Auch der Sitz der Brayette ist noch nicht ganz optimal. Etwas höher und fester geschnürt wäre definitiv wichtig.

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